Ursprung des Räuchern

Ursprung des Räuchern

Das Räuchern mit Harzen und Kräutern ist eine sehr alte Tradition. Der Ursprung reicht weit bis vor das Christentum zurück. Die Menschen räucherten, um böse Geister abzuwehren, sich vor Krankheiten zu schützen und ihr Seelenheil zu erhalten. Der Rauch wurde auch für ihre Wohnstätten genutzt, um diese zu reinigen und zu schützen. Priester stellten dadurch eine Verbindung zu ihren Göttern her; Heiler nutzen den Rauch als Heilmittel aller Art. Schamanen verwendeten den Rauch, um eine Verbindung mit der diesseitigen und der mystischen Welt herzustellen.

Das Räuchern wurde auf der ganzen Welt, unabhängig der Religion und Herkunft gelebt. Unsere Vorfahren haben verschiedene Hölzer, Harze und Kräuter ins Feuer geworfen. Dabei haben sie festgestellt, dass der entstehende Rauch für unterschiedliche Stimmungen sorgte. Dadurch entstand die Kunst des Räucherns und wurde den weiteren Generationen gelehrt.

Eines der ältesten Räucherwerke ist Weihrauch. Es gab eine Zeit, in der das Harz mit Gold aufgewogen wurde. Schon die Ärzte der Antike wie Hippokrates behandelten ihre Patienten mit Weihrauch. Indischen Heiler nutzten Weihrauch für die traditionelle Ayurvedabehandlung.

In der heutigen Zeit wird die Tradition des Räucherns besonders in der katholischen Kirche gelebt. Mit Weihrauch findet eine Segnung der Wohnräume und den Bewohnern statt, um diese unter den Schutz Gottes zu stellen.

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